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Regierung will 'neue Gründerzeit' in Ostdeutschland

Die Bundesregierung will die Rahmenbedingungen für Firmengründungen in Ostdeutschland verbessern. Ziel müsse sein, "dass eines der nächsten Dax -Unternehmen aus Ostdeutschland kommt", sagte die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser zum Auftakt eines Branchendialogs im Finanzministerium in Berlin. Von ostdeutschen Unternehmern wollten Kaiser und Finanzminister Lars Klingbeil (beide SPD) erfahren, was Start-ups und andere junge Unternehmen in der Region brauchen.

Deutschland müsse unter anderem im Energie- und Verteidigungsbereich wirtschaftspolitisch unabhängig werden. Dazu könnten junge, innovative Unternehmen viel beitragen, betonte Klingbeil. "Wir brauchen so etwas wie eine neue Gründerzeit." Die Bundesregierung sei dabei, Förderprogramme zielgerichteter auszurichten. Dass Deutschland keine Tech-Giganten habe, liege nicht an mangelndem Talent oder Ideen. "Sondern das Ökosystem ist einfach so, dass die Unternehmen nicht wachsen können", sagte Klingbeil. Genau das müsse sich ändern.

Vor wenigen Wochen hatte die schwarz-rote Bundesregierung eine neue Start-up-Strategie vorgestellt. Junge Unternehmen sollen gezielt in ihrer Wachstumsphase unterstützt werden, ein Schwerpunkt liegt erstmals auf dem Bereich Sicherheit und Verteidigung. Es soll verhindert werden, dass erfolgreiche Gründungen bei ihrer internationalen Expansion ins Ausland abwandern./tam/DP/mis

AXC0153 2026-08-17/13:49

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