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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreis legt leicht zu, Brent bei 87,4 Dollar / Goldpreis kaum bewegt

Die Ölpreise sind am Freitag nach dem kräftigen Rückgang am Vortag wieder leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober kostete am Vormittag 87,43 und damit rund 0,5 Prozent mehr als am Vortag.

Kurz vor dem Verstreichen einer 60-tägigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage in der faktisch blockierten Straße von Hormus weiter angespannt. In der Nacht wurden in der Meerenge zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc angegriffen. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben. Die Waffenruhe läuft an diesem Samstag aus.

Der seit Ende Februar andauernde Krieg der USA und Israels gegen den Iran hatte den Schiffsverkehr in der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormuz nahezu zum Erliegen gebracht. Dies führte weltweit zu höheren Preisen für Öl, Gas und Düngemittel. Die Kriegsparteien ringen schon länger um eine vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Meerenge - bisher ohne Erfolg.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist zuletzt weiter gesunken. Wie das OPEC-Sekretariat am Freitag mitteilte, betrug der Korbpreis am Donnerstag 85,86 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nach 85,99 Dollar am Mittwoch. Die OPEC berechnet diesen Preis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

Der Goldpreis zeigte sich zum Wochenschluss kaum bewegt. Zuletzt wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4 352,80 US-Dollar gehandelt, das ist 0,1 Prozent mehr als am Vortag.

ste/mik

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