Die wichtigsten
Aktienmärkte in Fernost haben am Freitag uneinheitlich tendiert. Vor
dem Wochenende nahmen die Börsen damit einen Gang heraus.
Die volatile südkoreanische Börse profitierte von guten Vorgaben der
US-Technologiewerte und zog um 2,4 Prozent an. Der Kospi lag damit
nicht nur auf Wochensicht im Plus, sondern ist auf bestem Weg, sich
wieder an die Jahreshochs zu pirschen. Mit seinen aktuellen Gewinnen
liege der südkoreanische Leitindex nun schon den fünften Tag in
Folge im Plus, betonten die Marktstrategen der Deutschen Bank.
Überschaubar bleiben unterdessen die Gewinne am japanischen Markt.
Der Nikkei 225 gewann 0,6 Prozent auf
68.713,80 Zähler. Auf Wochensicht lag der Index damit unterdessen
deutlich im Plus.
Verhaltener gestaltete sich die Lage einmal mehr an den chinesischen
Märkten. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten
der chinesischen Festlandbörsen trat zuletzt auf der Stelle, während
der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone
Hongkong um knapp ein Prozent nachgab. Am Markt war zuletzt die Rede
davon gewesen, dass derzeit Investitionen in Südkorea gegenüber
Hongkong bevorzugt werden.
Der australische Leitindex S&P/ASX 200 knüpfte an
seine Vortagesverluste an und sank um 0,8 Prozent auf 9.115,20
Punkte. Die nach den jüngsten US-Inflationsdaten geringer gewordenen
Inflationssorgen hatten zuletzt den Rohstoffwerten zugesetzt, da
Investitionen in Rohstoffe als Möglichkeit gelten, sich gegen
inflationäre Risiken abzusichern. "Die US-Erzeugerpreise sind im
Juli überraschend stabil geblieben und haben damit Sorgen vor neuem
Inflationsdruck abgeschwächt", hieß es von der Landesbank
Baden-Württemberg zu den US-Daten am Vortag./mf/jha/