Österreichische Staatsanleihen im Späthandel etwas höher / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um zwei Basispunkte auf 3,34 Prozent
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstagnachmittag mit leichten Gewinnen gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe fiel im Gegenzug um zwei Basispunkte auf 3,34 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 21 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,27 Prozent auf 124,99 Punkte.
Marktbeobachter verwiesen auf die rückläufigen Rohölpreise als wichtigsten Unterstützungsfaktor für die Anleihenkurse. Damit wurden die Inflationserwartungen etwas gedämpft und der Druck auf die Notenbanken etwas verringert, die Leitzinsen anzuheben.
In diese Richtung signalisierten auch die veröffentlichten US-Preisdaten. In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise stärker als erwartet verlangsamt. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im Juli im Jahresvergleich um 4,7 Prozent zu. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Rate von 4,9 Prozent gerechnet.
Tendenziell beeinflussen die Erzeugerpreise die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Im Juli war die Jahresinflationsrate auf 3,4 Prozent gesunken. Die Daten waren am Mittwoch veröffentlicht worden. Es gilt derzeit als unsicher, ob die Fed auf ihrer nächsten Sitzung Mitte September die Zinsen anheben wird.
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,79 2,80 -0,01 2 5 Jahre 2,97 2,99 -0,02 13 10 Jahre 3,34 3,36 -0,02 21 30 Jahre 3,90 3,91 -0,01 26
ste/sto