USA: Anstieg der Erzeugerpreise verlangsamt sich erneut
In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise stärker als erwartet verlangsamt. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im Juli im Jahresvergleich um 4,7 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Rate von 4,9 Prozent gerechnet.
Im Juni hatte die Rate noch bei 5,5 Prozent gelegen. Es war der zweite Rückgang der Rate in Folge. In den Monaten März bis Mai hatten die Folgen des Iran-Kriegs die Erzeugerpreise nach oben getrieben.
Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, fiel auf 4,2 Prozent. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 4,7 Prozent gelegen. Ökonomen hatten allerdings einen Rückgang auf 4,1 Prozent erwartet.
Im Vergleich zum Vormonat stagnierten die Erzeugerpreise. Hier war ein Anstieg um 0,2 Prozent erwartet worden. Die Kernerzeugerpreise stiegen um 0,2 Prozent.
Tendenziell beeinflussen die Erzeugerpreise die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Im Juli war die Jahresinflationsrate auf 3,4 Prozent gesunken. Die Daten waren am Mittwoch veröffentlicht worden. Es gilt derzeit als unsicher, ob die Fed auf ihrer nächsten Sitzung Mitte September die Zinsen anheben wird./jsl/jkr/mis
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