Wiener Börse - ATX gewinnt 0,56 Prozent / Zahlenvorlagen von Wienerberger und DO&CO - US-Inflationszahlen wie erwartet ausgefallen
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch befestigt aus dem Handelstag verabschiedet. Der heimische Leitindex ATX schloss mit plus 0,56 Prozent auf 6.710,19 Punkte. An den europäischen Leitbörsen überwogen hingegen negative Vorzeichen, nachdem im Verlauf der Euro-Stoxx-50 sowie der DAX noch neue Rekordhochs markieren konnten.
Am Nachmittag standen die veröffentlichten US-Inflationszahlen im Fokus. Diese fielen wie erwartet aus und lieferten nur wenig Auswirkungen auf das Börsenparkett. Im Juli sind in den Vereinigten Staaten die Verbraucherpreise zum Vorjahreszeitraum wie von Experten im Vorfeld prognostiziert um 3,4 Prozent angewachsen.
Am heimischen Aktienmarkt rückten auf Unternehmensebene Wienerberger und DO&CO mit präsentierten Quartalszahlen ins Blickfeld der Akteure. Die Wienerberger-Aktie reagierte mit minus 1,1 Prozent und die DO&CO-Papiere verteuerten sich um 3,2 Prozent.
Der Baustoffkonzern Wienerberger hat heuer im ersten Halbjahr in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld keinen Gewinn mehr geschrieben. Unter dem Strich blieben 0 Euro, wie aus dem aktuellen Halbjahresbericht des Unternehmens hervorgeht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren noch 106 Mio. Euro erzielt worden. Nach Einschätzung der Erste Group fielen die vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Jahresviertel unter den Erwartungen aus.
Der Wiener Cateringkonzern DO&CO hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2026/27 (per Ende Juni) Umsatz und Ertrag gesteigert. Das Konzernergebnis kletterte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,3 Prozent auf 31,16 Mio. Euro. Der Umsatz legte um 5,0 Prozent auf 642,11 Mio. Euro zu. Laut Erste Group-Analysten lagen die Quartalsergebnisse beim Umsatz leicht unter den Markterwartungen, die Gewinnmargen waren jedoch robuster und der Nettogewinn höher als erwartet.
Die Frequentis-Aktie sank um 2,8 Prozent auf 76,80 Euro. Nach den am Dienstag präsentierten Geschäftszahlen des Wiener Technologiekonzerns haben nun die Analysten von der Berenberg Bank sowohl ihr Anlagevotum "Buy" als auch ihr Kursziel in Höhe von 91 Euro bestätigt.
Die Aktie von AT&S gewann hingegen starke 8,5 Prozent. Hier unterstützte die positive Stimmung im europäischen Technologiebereich. Unter den schwergewichteten Banken verteuerten sich Erste Group um 1,3 Prozent und Raiffeisen Bank International legten 0,9 Prozent zu, während sich die Anteilsscheine der BAWAG leicht um 0,1 Prozent ermäßigten.
ste/spa
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