Wiener Börse startet gebremst - ATX minus 0,07 Prozent / Konflikt USA-Iran als Bremsklotz - Frequentis mit Zuwächsen nach Zahlen
Der Börse ist am Dienstag leicht tiefer gestartet. Der heimische Leitindex ATX fiel kurz nach Handelsstart um 0,07 Prozent auf 6.648,56 Punkte. Der ATX Prime verlor 0,03 Prozent auf 3.275,81 Zähler. Das europäische Umfeld zeigte sich ebenfalls nur wenig bewegt. Die wichtigsten europäischen Börsen wiesen leichte Zuwächse auf. Anhaltende Unsicherheiten liefert der Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
Im internationalen Politfokus wird heute wohl wieder der Iran-Krieg stehen. Zwar hatten sowohl der Iran als auch die USA zuletzt von einer absehbaren Einigung zur Wiederaufnahme des freien Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz gesprochen. Allerdings gab es seit Kriegsbeginn schon etliche Kehrtwenden und die Gemengelage ist äußerst komplex. Positive Impulse für den Markt würden ausbleiben, schreiben die Analysten der Helaba in einem Kommentar.
Der Wiener Technologiekonzern Frequentis startete heute nach guten Zahlen für das erste Halbjahr mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent. Das Unternehmen hat ein starkes erstes Halbjahr 2026 hingelegt. Der Umsatz stieg um 44,8 Prozent auf 342,9 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von minus 4,3 auf plus 15,6 Mio. Euro, der Auftragseingang erhöhte sich um 17 Prozent auf 361,7 Mio. Euro. Die Zahlen sehen auf den ersten Blick leicht positiv aus, schrieben die Analysten der Erste Group in der Früh.
moe/mik
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