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Aktien Asien: Vorsicht wegen Iran-Krieg - Zinsentscheidung in Australien

Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Dabei hielten sich die Kursveränderungen in Grenzen, wobei in Japan wegen des Feiertags "Tag des Berges" kein Handel stattfand.

Angesicht der unklaren Lage im Nahost-Konflikt hielten Anleger sich eher zurück. "Ob nun eine erneute Eskalationsspirale droht oder die Diplomatie die Oberhand behält, bleibt die brennende Frage", so Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. "Die USA scheinen mit herannahendem Wahlkampf der Zwischenwahlen wirtschaftlichem Druck gegenüber neuen militärischen Aktionen den Vortritt zu geben", fügte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Commerzbank, hinzu. "Ob das allerdings genügt, die Situation zu beruhigen, muss sich erst noch zeigen."

Die australische Notenbank (RBA) hatte den Leitzins unverändert gelassen und damit den Erwartungen entsprochen. "Nach drei Zinserhöhungen in diesem Jahr will die RBA zunächst deren Wirkung abwarten", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Zugleich bleibt sie wachsam: Die Inflation ist weiterhin zu hoch, und bei neuen Aufwärtsrisiken schließt die Notenbank weitere Zinsschritte nicht aus." Der australische Leitindex S&P/ASX 200 legte um 0,19 Prozent auf 9.250,60 Punkte zu und erholte sich damit von den moderaten Abgaben am Vortag.

Auch am oft volatilen südkoreanischen Markt waren die Veränderungen gering. Der Leitindex Kospi stieg um 0,7 Prozent. Ähnlich sah es an der ebenfalls technologielastigen Börse Taiwans aus.

Die chinesischen Märkte schwächelten dagegen etwas. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen sank um 0,8 Prozent, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um gut 1 Prozent nachgab./mf/mis

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AXC0080 2026-08-11/09:00

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