RTL bestätigt Gewinnprognose für 2026 - Optimistischer für Streaming-Geschäft
RTL hat die anhaltende
TV-Werbeflaute auch im ersten Halbjahr zu spüren bekommen.
Rückenwind kam dabei vom Streaming-Geschäft. Die Umsatzprognose für
2026 erhöhte der Medienkonzern wegen der im Juni abgeschlossenen
Übernahme von Sky Deutschland zwar, die Prognose für das bereinigte
operative Ergebnis wurde aber trotz eines besseren
Streaming-Geschäfts unverändert belassen.
Der Konzernumsatz soll 2026 nun auf rund 7,1 bis 7,2 Milliarden Euro
steigen, wie das im MDax notierte Unternehmen am
Dienstag in Luxemburg mitteilte. Zuvor stand hier noch eine
Milliarde Euro an beiden Enden weniger auf dem Zettel. Das um
Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Firmenwertabschreibungen (Ebita) sieht das Management um Konzernchef
Clement Schwebig indessen weiter bei 725 Millionen Euro. Im
Streaminggeschäft werden für das Gesamtjahr operativ (bereingtes
Ebita) nun allerdings rund 100 Millionen Euro erwartet. Bisher
lautete die Prognose hier 25 bis 50 Millionen Euro.
In den ersten sechs Monaten kletterte der Konzernumsatz um rund vier
Prozent auf 2,9 Milliarden Euro vor allem aufgrund der Übernahme von
Sky Deutschland und des besseren Streaminggeschäfts. Das bereinigte
operative Ergebnis (Ebita) stieg indessen überproportional um fast
die Hälfte auf 239 Millionen Euro. Der Medienkonzern profitierte
dabei neben der Einbeziehung von Sky Deutschland auch von Beiträgen
vom Streaming-Geschäft und der Inhalte-Tochter Fremantle./err/mis