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Wiener Börse - ATX setzt Rekordjagd fort / Warten auf Vereinbarung zu Straße von Hormuz - Analystenstudien im Fokus

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Neu: Einzelwerte ergänzt.
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Am Wiener Aktienmarkt hat der ATX am Donnerstag seine Rekordjagd nahtlos fortgesetzt. Der österreichische Leitindex verabschiedete sich mit einem Plus von 0,61 Prozent bei 6.744,66 Punkten aus dem Handel. Für den ATX Prime ging es um 0,62 Prozent auf 3.321,41 Zähler hinauf. An den übrigen europäischen Börsen herrschte ebenfalls freundliche Stimmung - auch dort wurden vielerorts neue Höchststände erreicht.

Im Mittelpunkt des Marktgeschehens stehen weiterhin die laufende Berichtssaison sowie die Entwicklungen im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf Ölpreise und Zinserwartungen. Schon zuletzt hatte die Aussicht auf eine Öffnung der Straße von Hormuz für neue Zuversicht gesorgt. Die beiden Anrainerstaaten Iran und Oman stehen nach Angaben aus Teheran kurz vor einer Einigung über eine neue Schifffahrtsroute durch die blockierte Meerenge. Der Ölpreis als wichtigster Indikator für die Markteinschätzung zur Lage in Nahost legte jedoch am Berichtstag wieder zu.

Mit Blick auf die in Wien notierten Aktien brachten in einem weitgehend meldungsarmen Marktgeschehen vereinzelt Analystenstudien Impulse. Oddo BHF stufte die Titel der Erste Group von "Neutral" auf "Outperform" mit einem Kursziel von 138,52 Euro hoch. Die Anteile an der Bank stiegen um 0,5 Prozent auf 121,70 Euro.

Verbund schlossen bei 58,55 Euro rund ein Prozent fester. Die Analysten der UBS haben ihr Anlagevotum "Sell" für die Aktien des Versorgers bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 55,00 Euro wurde von der zuständigen Expertin Wanda Serwinowska unverändert beibehalten.

Inzwischen erhöhte die Deutsche Bank ihr Kursziel für Lenzing von 21 auf 22 Euro, blieb jedoch bei der "Hold"-Empfehlung. Die Titel schlossen mit plus drei Prozent auf 24,20 Euro weit oben im Leitindex und erholten sich damit vom schwachen Vortag.

Noch deutlicher ging es im ATX für AT&S und VIG hinauf. Die Titel des Halbleiterzulieferers schüttelten dabei wie auch andere europäische Branchenvertreter ihre anfänglichen Kursverluste ab und stiegen letztlich um 3,5 Prozent. Die Papiere des Versicherers VIG verteuerten sich um 3,5 Prozent. Auch UNIQA fanden sich mit plus 1,1 Prozent unter den Gewinnern wieder.

Außerhalb des Leitindex steigerten sich die schon zuletzt auffälligen Aktien von Bajaj Mobility um weitere 10,7 Prozent. Die Titel des angeschlagenen Motorradherstellers haben sich seit Monatsbeginn um rund ein Drittel erholt und stehen wieder so hoch wie im Herbst 2024.

spa/sto

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