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Regierungskreise: Mehrere Tote bei Huthi-Angriffen im Jemen

Bei Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen sind Regierungskreisen zufolge mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Aus Quellen der international anerkannten Regierung hieß es heute, mindestens zehn Menschen seien dabei getötet und fünf weitere verletzt worden. Andere Quellen sprachen von insgesamt 45 Menschen, die getötet oder verletzt worden seien.

Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Die schiitische Miliz äußerte sich zunächst auch nicht, kündigte jedoch eine Stellungnahme an.

Die Miliz habe mit Raketen und Drohnen Ziele in den jemenitischen Provinzen Marib und Hadramaut angegriffen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Regierung. Die beiden ölreichen Provinzen sind schon lange umkämpft in dem seit mehr als zehn Jahren andauernden Bürgerkrieg. In sozialen Medien kursierten Videos, die die Angriffe in Wüstengebieten zeigen sollen.

Die Regierung wird von Saudi-Arabien unterstützt. Der Konflikt des Nachbarlandes mit den Huthi war vor einigen Wochen mit Luftangriffen in der Hauptstadt Sanaa, die von den Huthi kontrolliert wird, erneut eskaliert. Im Bürgerkrieg herrschte seit 2022 eine inoffizielle Waffenruhe. Es besteht Sorge, dass der Konflikt im Jemen neu aufflammen könnte. Die Huthi haben jüngst auch mehrere saudische Schiffe angegriffen oder zu Kurswechseln gezwungen./jot/DP/zb

AXC0314 2026-08-06/16:30

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