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Selenskyj: Haben russische Raffinerien getroffen

Die Ukraine hat nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut die russische Ölindustrie getroffen. Die Angriffe dienten dazu, die für Russlands Kriegskasse wichtigen Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu schmälern, schrieb er in sozialen Medien. Dazu veröffentlichte er einen Zusammenschnitt von Videos, die kilometerhohe Rauchsäulen zeigen.

Erneut wurde demnach die Raffinerie in Jaroslawl nördlich der Hauptstadt Moskau getroffen. Gouverneur Michail Jewrajew sprach bei Telegram von 93 abgewehrten Drohnen und dem bislang größten feindlichen Drohnenangriff. Herabstürzende Trümmer lösten demnach Feuer auf dem Gelände der Raffinerie und von drei Privathäusern aus. Vier Menschen hätten Splitterverletzungen erlitten.

Außerdem schrieb Selenskyj von einem Angriff auf die Raffinerie Baschneft-Novoil in der Stadt Ufa in der russischen Teilrepublik Baschkortostan. Dort hatten Behörden am Vortag von einem Brand im Industriegebiet gesprochen. Die insgesamt drei Raffinerien in Ufa waren im Juni, Juli und Anfang August Ziel ukrainischer Attacken gewesen.

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass in der Nacht 605 feindliche Drohnen über Russland und der annektierten Halbinsel Krim abgewehrt worden seien. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen, sie lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität der Angriffe zu.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Bei ihren Gegenangriffen setzt sie vor allem auf Drohnen und hat deren Einsatz auch im russischen Hinterland in den vergangenen Monaten ausgeweitet./ksr/DP/zb

AXC0232 2026-08-06/12:30

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