Devisen (Früh) - Euro bleibt über Marke von 1,15 US-Dollar / Hoffen auf Einigung im Iran-Krieg
Der Euro hat sich am Donnerstag im frühen Handel klar über der Marke von 1,15 US-Dollar gehalten. Im Vergleich zum Vorabend gab er aber etwas nach und kostete zuletzt 1,1550 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1554 Dollar festgesetzt.
Die Entwicklungen im Nahen Osten bestimmen aus Sicht der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten. Derzeit dominierten Hoffnungen, dass sich die Konfliktparteien USA und Iran einigen und die Straße von Hormuz alsbald gefahrlos passiert werden kann. Die Meerenge ist insbesondere für den Öltransport wichtig. Die daran grenzenden Golfstaaten Iran und Oman stehen nach Angaben aus Teheran kurz vor einer Einigung auf eine neue Schifffahrtsroute durch die blockierte Meerenge.
Konjunkturdaten geraten so derzeit eher in den Hintergrund. Neben den bereits veröffentlichten deutschen Auftragseingängen, die positiv überraschten, und den Einzelhandelsumsätzen in der Eurozone stehen in den USA noch die Produktivität und Lohnstückkosten sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf dem Programm.
spa
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