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Eurozone: Erzeugerpreise steigen weniger stark - Energiepreise bremsen

Der Anstieg der Erzeugerpreise hat sich in der Eurozone im Juni dank einer Entspannung bei den Energiekosten deutlich abgeschwächt. Die Preise, die Firmen für ihre Waren verlangen, legten im Jahresvergleich um 4,6 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Im Mai hatte die Rate noch bei 5,9 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Erzeugerpreise zurück, wie Eurostat weiter mitteilte. Sie fielen um 0,3 Prozent. Volkswirten hatten die Preisentwicklung erwartet.

Die Folgen des Kriegs zwischen den USA und dem Iran hat die Energiepreise im Frühjahr deutlich nach oben getrieben. Im Juni hat sich die Lage aber deutlich entspannt. Im Juni mussten die Betriebe bei den Kosten für Energie noch einen Anstieg im Jahresvergleich um 8,8 Prozent verkraften, nachdem die Jahresrate im Monat zuvor bei 14 Prozent gelegen hatte. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Energiepreise um 1,5 Prozent.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Zuletzt hatte sie den Leitzins unverändert gelassen. Am Markt wird derzeit überwiegend im September eine Zinserhöhung erwartet./jkr/jsl/mis

AXC0169 2026-08-05/11:37

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