, APA/dpa-AFX

Bericht: Schifffahrt in Meerengen im Nahen Osten weiterhin unter Druck

Aufgrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten ist der Schiffsverkehr in den Meerengen der Region weiterhin unter Druck. Die Straße von Hormus haben am Montag lediglich neun Schiffe passiert, wie aus Informationen des Datenanbieters Kpler hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

In der vergangenen Woche durchfuhren demnach täglich im Schnitt etwa 16 Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran könnte die Schifffahrt schnell beleben, wenn auch eine nachhaltige Besserung dauern könnte, sagte Dimitris Ampatzidis, Risiko-Analyst von Kpler.

Durch Drohungen und Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz im Jemen gegenüber Saudi-Arabien ist auch die Schifffahrt durch den Seeweg Bab al-Mandab am Ausgang des Roten Meers beeinträchtigt. Lediglich 25 Passagen konnte Kpler am Montag bestätigen. Die Durchfahrten dort nahmen in den vergangenen Tagen ab: Noch am Freitag hatte Kpler 42 Passagen gemeldet.

Erst in der Nacht zum Dienstag war erneut ein Schiff vor der Küste des Omans unter Feuer geraten. Nach US-Angaben laufen derzeit Verhandlungen mit dem Iran. Aus Teheran hieß es zuletzt, man sei mit dem Oman über eine Regelung der Schifffahrt in der Straße von Hormus im Gespräch./mar/DP/jha

AXC0160 2026-08-04/13:02

Copyright APA/dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA/dpa-AFX ist nicht gestattet.