AMS Osram übertrifft trotz Ergebnisrückgang Erwartungen - Chipgeschäft robust
Der Sensoren- und Halbleiterhersteller
AMS Osram
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 805 Millionen Euro nach 775 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Getragen wurde das Wachstum von einem starken Halbleitergeschäft in den Bereichen Automotive und Industrie sowie einem robusten Geschäft mit Autolampen. Die Entwicklung glich den Wegfall der Umsätze aus dem verkauften Speziallampengeschäft weitgehend aus.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank von 145 auf 136 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verringerte sich von 18,8 auf 16,9 Prozent. Belastet worden sei die Profitabilität durch Währungseffekte auf der Kostenseite sowie weiterhin hohe Rohstoffkosten.
Für das dritte Quartal stellt AMS Osram einen Umsatz von 770 bis 870
Millionen Euro sowie eine bereinigte Ebitda-Marge von 14,5 bis 17,5
Prozent in Aussicht. Dabei dürfte die Dekonsolidierung des
Nicht-optischen Sensorgeschäfts den zugrunde liegenden
Geschäftsaufschwung überlagern. AMS Osram hatte den Bereich an
Infineon
Den Ausblick für 2026 bestätigte das Unternehmen im Wesentlichen. Wegen der Veräußerungen und des schwächeren US-Dollar rechnet AMS Osram weiter mit einem leichten Umsatzrückgang. Die bereinigte Ebitda-Marge dürfte im Übergangsjahr unter anderem durch Veräußerungseffekte, Restkosten, höhere Edelmetallpreise und weitere temporäre Belastungen beeinträchtigt werden./to/uh/AWP/nas/jha/
ISIN AT0000A3EPA4
AXC0080 2026-08-04/08:47
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