Wiener Börse startet mit Zugewinnen - ATX plus 0,78 Prozent / US-Ankündigung von neuen Verhandlungen mit Iran und fallende Ölpreise helfen - Barclays hebt OMV-Kursziel
Die Wiener Börse ist mit Zugewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Der heimischen Leitindex ATX legte kurz nach Handelsstart am Montag um 0,78 Prozent auf 6.507,99 Punkte zu. Der ATX Prime gewann 0,74 Prozent auf 3.205,33 Prozent. Dabei halfen einerseits die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump von neuen Verhandlungen mit dem Iran und andererseits die damit wieder fallenden Ölpreise. Inflationsängste und Sorgen vor steigenden Leitzinsen schwinden ein wenig.
Trump will den seinen Worten nach größten Angriff des US-Militärs "seit dem Zweiten Weltkrieg" vorerst abgesagt haben, um neuen Verhandlungen mit dem Iran eine Chance zu geben. Die Gespräche sollen am Montagnachmittag stattfinden, wie Trump ankündigte. Es blieb unklar, wo die Verhandlungen geführt werden sollen, wie lange sie dauern dürften und wer genau daran beteiligt sein wird. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für geplante Gespräche.
Besondere Bedeutung bei den Verhandlungen dürfte eine Regelung zur Öffnung der Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr haben. Die Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman zur Wasserstraße befinden sich laut iranischen Angaben in der Endphase. Außenminister Abbas Araqchi habe die Mitglieder des Kabinetts zu Beginn seiner Sitzung am Sonntag entsprechend informiert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Das Außenamt betonte unterdessen laut dem Sender Press TV, dass die Lage in der umkämpften Meerenge nicht mehr zu ihrem Vorkriegsstatus zurückkehren werde.
Die Analysten von Barclays haben ihr Kursziel für die Aktien der OMV nach Quartalszahlen von 53 auf 57 Euro erhöht. Die Einstufung "Underweight" wurde bestätigt. Die OMV-Aktien verloren trotzdem 1,58 Prozent, was vor allem an den fallenden Ölpreisen lag.
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