An den großen
asiatisch-pazifischen Börsen haben zum Wochenauftakt die
Kursverluste überwogen. Stark unter Druck stand am Montag erneut der
Aktienmarkt in Seoul, dort büßte der Leitindex Kospi gut fünf
Prozent ein. Dem war allerdings eine starke Aufwärtsbewegung von
fast 18 Prozent am Freitag vorausgegangen.
Das südkoreanische Börsenbarometer ist wegen der Unsicherheiten rund
um Investitionen in Künstliche Intelligenz von starken Schwankungen
gekennzeichnet und befindet sich seit Mitte Juni in einem
Abwärtstrend. Die beiden Technologiekonzerne Samsung
und SK Hynix sind im Kospi schwer gewichtet und
bewegen diesen erheblich. Beide Aktien standen am Montag erneut
unter Druck.
Andernorts waren die Verluste weniger ausgeprägt. So gab der
chinesische CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten
der Festlandbörsen um 0,8 Prozent nach. Eine Umfrage unter
Einkaufsmanagern gab im Juli überraschend leicht nach, blieb aber
über der Expansionsschwelle. Derweil legte der Hang-Seng-Index
der Sonderverwaltungszone Hongkong leicht zu.
Der japanische Nikkei 225 verlor 0,9 Prozent auf
63.754,90 Zähler. Japan hat erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam mit
den USA am Devisenmarkt interveniert, um den schwächelnden Yen zu
stützen. Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte, dass man in
Abstimmung mit den Vereinigten Staaten Yen gekauft habe, um
"übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen" der japanischen
Landeswährung einzudämmen. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in
engem Austausch mit den USA und werde bei Bedarf weitere Maßnahmen
ergreifen.
In Australien legte der Leitindex S&P ASX 200 gegen
den allgemeinen Abwärtstrend um rund ein halbes Prozent zu auf 9.019
Punkte./bek/jha/