Devisen (Früh) - Euro bei 1,1534 US-Dollar / Yen-Intervention stützt weiter
Der Euro ist zum Start in die Woche zeitweise auf den höchsten Stand seit Mitte Juni geklettert. Der Kurs des Euro zog im frühen Handel bis auf 1,1569 US-Dollar an, gab dann aber bis in die Früh einen Teil der Gewinne ab. Zuletzt lag er mit 1,1534 Dollar wieder auf dem Niveau vom Freitagabend. Vergangene Woche hatte der Euro auch gestützt von den Yen-Käufen der Japaner und der Vereinigten Staaten kräftig zugelegt.
Für Eindruck sorgen aus Sicht der Helaba die Devisenmarktinterventionen japanischer Behörden mit dem Ziel, den Wertverlust des Japanischen Yen zu stoppen. Japan hat erstmals seit Jahrzehnten gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt interveniert, um den schwächelnden Yen zu stützen. Finanzministerin Satsuki Katayama bestätigte, dass man in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten Yen gekauft habe, um "übermäßige Volatilität und ungeordnete Bewegungen" der japanischen Landeswährung einzudämmen. Die Regierung in Tokio stehe weiterhin in engem Austausch mit den USA und werde bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen.
Dem Euro könnte es aus Sicht der Helaba durch die jüngsten Gewinne gelingen, den Abwärtstrend zu beenden. "Die nächsten Widerstände sind an den 100- und 200-Tagelinien bei 1,1568 Dollar beziehungsweise 1,1629 Dollar zu finden", hieß es im Helaba-Tagesausblick.
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