Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr - verfehlt aber Erwartungen
Der durch den Iran-Krieg kräftig gestiegene
Ölpreis hat dem US-Ölkonzern ExxonMobil im zweiten
Quartal deutlich Auftrieb gegeben. Der bei Analysten im Fokus
stehende bereinigte Gewinn je Aktie betrug 3,52 US-Dollar, wie der
Konzern am Freitag mitteilte. Im Vorquartal hatte das Unternehmen
nur 2,09 Dollar ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt aber mit
einem höheren Anstieg des Ergebnisses gerechnet. Die Aktie gab im
vorbörslichen US-Handel nach.
Unter dem Strich fiel in den drei Monaten bis Ende Juni ein
Konzerngewinn von gut 14,5 Milliarden Dollar (gut 12,6 Mrd Euro) an.
Damit konnte Exxon den Überschuss im Vergleich zum Auftaktquartal
mehr als verdreifachen.
Exxon reiht sich neben Chevron , Shell
und Totalenergies in die Liste der Konzerne ein, die
deutlich höhere Gewinne verzeichnen. Die Ölgiganten erzielen von der
Rohölförderung über die Raffination bis hin zum Handel höhere
Margen. Da der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus seit dem
Ausbruch des Krieges zwischen den USA und dem Iran Ende Februar
stark eingeschränkt ist, sind die Preise für Alternativen zu Rohöl
aus dem Persischen Golf in die Höhe gesprungen./mne/men/jha/