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Deutsche Wirtschaft: Hoffnung auf Wachstum trotz Iran-Krieg

Der Iran-Krieg bremst die Erholung der deutschen Wirtschaft. Jüngste Konjunkturdaten machen jedoch Hoffnung, dass es auch im zweiten Quartal etwas Wachstum gab. Eine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für den Zeitraum April bis Juni 2026 veröffentlicht das Statistische Bundesamt an diesem Donnerstag (10.00 Uhr). Volkswirte rechnen mit einem Mini-Plus von 0,1 Prozent zum Vorquartal.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft, die das Ifo-Institut regelmäßig ermittelt, hat sich im Juli den dritten Monat in Folge verbessert. Aus dem Ausland verzeichnete die Industrie nach jüngsten Daten mehr Aufträge. Zudem legten die deutschen Exporte im Mai den vierten Monat in Folge zu.

Die unsichere Lage am Persischen Golf bleibt jedoch eine Belastung. Ökonomen erwarten, dass die von Rohstoffimporten abhängige deutsche Wirtschaft länger mit den Folgen des Iran-Kriegs zu schaffen haben wird.

Im ersten Vierteljahr hatte das BIP vor allem wegen höherer Exporte um 0,3 Prozent zugelegt. Die Hoffnung war groß, dass die deutsche Wirtschaft nach drei mageren Jahren wieder Fahrt aufnehmen würde. Auch deshalb, weil der Staat gewaltige Milliardeninvestitionen in Straßen, Schienen und Verteidigung angeschoben hat. 2025 war Deutschland mit einem Mini-Plus von 0,2 Prozent knapp am dritten Jahr ohne Wachstum in Folge vorbeigeschrammt./ben/DP/jha

AXC0014 2026-07-30/05:50

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