ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx tiefer vor Fed und Tech-Zahlen
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch mehrheitlich nachgegeben. Gestiegene Ölpreise, der anstehende Zinsentscheid der US-Notenbank und weiter sinkende Kurse im Technologiesektor stimmten Anleger vorsichtig. So ließen neuerliche Angriffe des Iran im Krieg mit den USA die Preise für Öl und Gas wieder steigen. Bei vielen Einzelwerten prägten veröffentlichte Geschäftszahlen die Kursentwicklung.
Mitbelastet von teils hohen Kursverlusten im Luxusgütersektor verlor
der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
"Die Stimmung bleibt angespannt, da sich für heute noch eine Reihe
an Großereignissen an den Finanzmärkten ankündigt hat", sagte
Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Am Abend stehen
neben der Fed auch die Quartalszahlen der Tech-Riesen Meta
Im Luxusgüterbereich prägte der EuroStoxx-Wert Hermes
Der Hermes-Kurs erreichte den tiefsten Stand seit Januar 2023. Die Analysten der Deutschen Bank bemängelten bei den Franzosen das Geschäft mit Lederwaren. Zudem hatte die Finanzchefin im Vergleich zu diesem Jahr geringere Preisanhebungen für 2027 in Aussicht gestellt. Kering profitierte dagegen von der Trendwende der Marke Gucci.
Öl- und Gaswerte waren vor dem Hintergrund der Iran-Lage und dem
Ölpreisanstieg wieder sehr gefragt. Als Treiber hinzu kam das
italienische Ölunternehmen Eni
Ganz hinten standen Versorger und Banken. Letztere konnten also
nicht von UBS
Unter den insgesamt soliden Rohstoffwerten ragte der Glencore-Kurs
Überzeugendes hatte in London Reckitt
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0321 2026-07-29/18:34
Relevante Links: Kering S.A., CIE Financière Richemont AG, Microsoft Corp., LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton SE, Reckitt Benckiser Group plc, Rio Tinto plc, Meta Platforms Inc., Glencore plc, Danone SA, UBS Group AG, Hermes International SA, Eni S.p.A.