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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mehrheitlich im Minus / Rendite der zehnjährigen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um einen Basispunkt auf 3,36 Prozent - Vor US-Zinsentscheid

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Mittwochnachmittag mehrheitlich mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um einen Basispunkt auf 3,36 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 21 Basispunkte. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,25 Prozent auf 124,81 Punkte.

Auf der zweiten Zinssitzung der US-Notenbank Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird an diesem Mittwoch erneut keine Änderung beim Leitzins erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die US-Notenbanker den Leitzins zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden. Zuletzt hatte die Fed im Dezember den Leitzins angehoben.

Die Diskussion über eine mögliche Leitzinserhöhung hat zuletzt wieder zugenommen. Der Iran-Krieg sorgt weiter für große Verunsicherung. Die Ölpreise waren zeitweise wieder deutlich gestiegen, auch wenn sich die Lage zuletzt wieder entspannte. Eine längerfristige Prognose ist kaum möglich. Die Ölpreise wirken sich auf die Inflation aus.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre     2,82   2,80        0,02                        2
5 Jahre     3,01   2,99        0,02                       13
10 Jahre    3,36   3,35        0,01                       21
30 Jahre    3,90   3,90        0,00                       28

ste/spa

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