Devisen: Eurokurs bleibt leicht unter Druck - Jahrestief zum Dollar rückt näher
Der Euro
Der jüngste Ölpreisrückgang infolge der Feuerpause im US-iranischen Krieg linderte die bestehenden Inflationssorgen zunächst nur bedingt. Die Lage in der Region bleibt schwierig und die Feuerpause. Im Fokus steht in diesem Umfeld die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed an diesem Mittwochabend.
"Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die US-Notenbank erst im September das Leitzinsband erhöhen wird", schrieben die Experten der Landesbank Helaba in ihrem Morgenkommentar. Ein Schritt morgen werde aber mit einer Wahrscheinlichkeit von gut 35 Prozent gehandelt.
Im Tagesverlauf richten sich die Blicke am Dienstagnachmittag noch auf Daten zum US-Verbrauchervertrauen, einem wichtigen Indikator für den privaten Konsum, der besonders wichtig für die US-Wirtschaft ist.
"Hinweise auf eine Stimmungseintrübung gibt es nicht, zumal die Benzinpreise aufgrund des vorübergehenden Waffenstillstands im Nahost-Konflikt zwischenzeitlich gesunken sind", so die Helaba-Experten. "Darüber hinaus befindet sich der Arbeitsmarkt in einer weitgehend soliden Verfassung, sodass mit einem stabilen Verbrauchervertrauen zu rechnen ist."/mis/zb
ISIN EU0009652759
AXC0053 2026-07-28/08:34