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Devisen (Früh) - Eurokurs steigt wieder über 1,14 Dollar / Euro bei 1,408 US-Dollar - Entspannung am Ölmarkt lässt US-Dollar-Nachfrage abflauen

Der Euro hat am Montag wieder etwas zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete im frühen europäischen Handel 1,1408 US-Dollar. Vor dem Wochenende war sie zuletzt unter der Marke gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank hatte den Euro-Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1377 (Donnerstag: 1,1392) Dollar festgesetzt.

Eine Entspannung am Ölmarkt ließ die Nachfrage nach dem Dollar als Haupthandelswährung für den Rohstoff nach der Angriffspause der USA im Iran am Wochenende abflauen. Der Ölpreis für die wichtige Referenzsorte Brent aus der Nordsee fiel zu Wochenbeginn deutlich, zwischenzeitlich wurde die Marke von 90 Dollar unterschritten. Auch die US-Sorte WTI wurde deutlich billiger.

Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Die jüngste Pause der US-Angriffe nährte nun erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Das Militär begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe.

Zu Beginn der neuen Handelswoche stehen laut den Experten der Landesbank Helaba als wichtige Konjunkturdaten vor allem das Ifo-Geschäftsklima in Deutschland, die Entwicklung der M3-Geldmenge im Euroraum sowie am Nachmittag Auftragseingänge langlebiger Güter in den USA auf der Agenda.

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