Devisen (Früh) - Euro bei 1,1385 US-Dollar stabilisiert / Nahost-Sorgen mit steigendem Ölpreis stützt US-Währung
Der Eurokurs hat sich am Freitag nach dem schwachen Vortag stabilisiert. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1385 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1392 Dollar festgesetzt.
Vor dem Wochenende liegt das Augenmerk vor allem auf Stimmungsdaten aus dem Euroraum. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors stehen im Vormittagsverlauf an. Das bereits in der Früh veröffentlichte GfK-Konsumklima für Deutschland verharrte inzwischen auf niedrigem Niveau.
Am Vortag war der Euro auf den tiefsten Stand seit Anfang Juli gerutscht. Zwar habe es vonseiten der EZB keine großen Überraschungen gegeben, der US-Renditevorteil sei aber angewachsen, schreiben die Experten der Helaba. Denn der kräftige Ölpreisanstieg sorge dafür, dass Marktteilnehmer wieder verstärkt auf Zinserhöhungen in den USA setzen. Die Sorgen hinsichtlich der Entwicklungen im Nahen Osten seien größer geworden, was dem US-Dollar in der Regel zugutekomme.
spa/rst
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