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Wiener Börse - Steigende Ölpreise belasten ATX / Kaum Impulse durch erwartungsgemäßen EZB-Entscheid - RBI mit spätem Turnaround

Ein kräftiger Ölpreisanstieg hat den Wiener Aktienmarkt am Tag der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) belastet. Der Brent-Ölpreis überschritt am Donnerstag wegen der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg erstmals seit Ende Mai wieder die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar, was den Inflationssorgen am Markt weiteren Nährstoff gab. Der geldpolitische Beschluss brachte dagegen keine Überraschung und gab dem Markt keine neue Richtung mehr.

Späte Schützenhilfe lieferten dagegen die RBI-Aktien, die nach einem russischen Gerichtsurteil klar in die Gewinnzone drehten. Der ATX dämmte folglich seine klaren Kursverluste zumindest etwas ein und schloss 1,06 Prozent tiefer auf 6.459,21 Punkten. Damit gab der Leitindex die Erholungsgewinne der ersten Wochenhälfte teilweise wieder ab, er bleibt aber in der Konsolidierungsspanne zwischen 6.300 Zählern und dem Rekordhoch bei knapp 6.600 Einheiten. Für den ATX Prime ging es um 1,14 Prozent auf 3.176,83 Zähler hinab.

spa/sto

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