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AKTIEN IM FOKUS: Prognoseerhöhung treibt Fuchs gen Jahreshoch - Chemie gefragt

Ein erhöhter Ausblick hat am Donnerstag die Anleger des Schmierstoffherstellers Fuchs erfreut. Die Titel legten in der Spitze mehr als drei Prozent zu und peilten mit bis zu 40,68 Euro ihr bisheriges Jahreshoch von 41,40 Euro an, das Ende April im Zuge starker Reaktionen auf die Resultate das erstes Quartals erreicht worden war. Am späten Donnerstagvormittag war das Plus dann 2,2 Prozent groß.

Statt bei bisher 450 Millionen Euro erwartet Fuchs sein operatives Ergebnis 2026 nun im Bereich von 460 Millionen bis 480 Millionen Euro. Fuchs profitierte im zweiten Quartal unter anderem von einer starken Absatzentwicklung, die auch auf Vorzieheffekte infolge des Konflikts im Nahen Osten und eingeschränkte Lieferfähigkeit einzelner Marktbegleiter zurückging.

Deshalb nährten die Nachrichten auch wieder im breiten Chemiesektor die Hoffnung von Anlegern, dass der Iran-Krieg wegen Lieferengpässen eine Sonderkonjunktur für europäischer Hersteller mit sich bringt, die auch in dieser Region profitieren. Denn der hohe Ölpreis und Versorgungsengpässe durch den Iran-Krieg belasten die Konkurrenz aus Asien stärker.

Werte wie BASF , Lanxess , Evonik und Wacker Chemie legten am Donnerstag im Größenbereich von 1,4 bis 2,7 Prozent zu./tih/mis

 ISIN  DE000BASF111  DE0005470405  DE000A3E5D64  DE000WCH8881  DE000EVNK013

AXC0144 2026-07-23/11:25

Relevante Links: LANXESS AG, Fuchs Petrolub SE, BASF SE, Evonik Industries AG, WACKER CHEMIE AG

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