Österreichische Staatsanleihen im Späthandel mit Kursverlusten / Rendite der zehnjährigen Anleihen steigt um 4 Basispunkte - Nahost-Konflikt weiter im Fokus - Impulse von EZB-Zinsentscheid am Donnerstag erwartet
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Dienstagnachmittag mit Kursverlusten gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 4 Basispunkte auf 3,41 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe betrug 27 Basispunkte.
Deutsche Anleihen gaben nur leicht nach. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,06 Prozent auf 124,59 Punkte.
Das bestimmende Thema am Anleihenmarkt ist weiter der Nahost-Konflikt, auch wegen der dadurch ausgelösten Ölpreisschwankungen. Hier waren die Signale zuletzt gemischt. Während die Militärschläge der USA im Iran seit nunmehr zehn Nächten andauern, bemühen sich die Vermittler Berichten zufolge um eine neue Waffenruhe.
Mit Spannung erwartet wird im Devisenhandel auch der am Donnerstag anstehende Leitzinsentscheid der EZB. Am Markt wird trotz der jüngsten Ölpreisentwicklung damit gerechnet, dass die EZB die Leitzinsen nicht verändern wird. Von den begleitenden Kommentaren werden aber Hinweise auf die kommenden Zinsentscheide erhofft. Marktteilnehmer rechnen zunehmend mit einer Zinserhöhung bei der EZB-Sitzung im September.
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,85 2,83 0,02 5 5 Jahre 3,06 3,01 0,05 16 10 Jahre 3,41 3,37 0,04 27 30 Jahre 3,96 3,93 0,03 30
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