Devisen (Früh) - Euro wenig verändert bei 1,1427 US-Dollar / Iran-Krieg und EZB-Zinsentscheid im Fokus
Der Euro/Dollar-Kurs hat sich am Dienstag im Frühhandel wenig verändert gezeigt. Der Euro hielt zuletzt bei 1,1427 Dollar nach 1,1414 Dollar am Vorabend. Die bestimmenden Themen sind weiter die Entwicklung im Nahen Osten und die dadurch ausgelösten Schwankungen am Rohölmarkt.
Mit Spannung erwartet wird auch die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Am Markt wird trotz der jüngsten Ölpreisentwicklung damit gerechnet, dass die EZB die Leitzinsen verändert wird. Allerdings steigt nach Einschätzung des Bankhauses Metzler die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbanker angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten im September wieder aktiv werden müssen. Experten erwarten eine mögliche Zinserhöhung durch die EZB auch erst im September, weil dann neue Prognosen der Notenbank zur weiteren Preisentwicklung vorliegen werden.
Impulse könnte am Vormittag auch der heute anstehende ZEW-Index der Konjunkturerwartungen liefern. Die Analysten der Helaba erwarten, dass die jüngsten Eskalationen im Nahost-Konflikt hier negativ durchgeschlagen haben könnten. "Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass das ähnlich konzipierte sentix-Investorenvertrauen bereits deutlich gestiegen ist", so die Experten.
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