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US-Spritpreis erstmals seit Wochen wieder bei vier Dollar

Infolge der jüngsten Angriffe zwischen den USA und dem Iran ist der Benzinpreis in den Vereinigten Staaten erstmals seit Wochen wieder auf die Marke von vier Dollar geklettert. Im Durchschnitt bezahlen Amerikaner derzeit pro Gallone (3,785 Liter) Benzin rund 4,00 US-Dollar (fast 3,50 Euro), wie der Automobilverband AAA meldete. So viel habe der Kraftstoff in den Vereinigten Staaten zuletzt etwa Mitte Juni gekostet, also noch vor der neuesten Eskalation.

Bereits vergangene Woche hatte die jüngste Eskalation rund um die Straße von Hormus die Preise wieder nach oben getrieben. Die "Instabilität" in der Meerenge treibe die Rohölpreise in Richtung von 80 US-Dollar pro Barrel, teilte der Branchenverband am Donnerstag mit. Mittlerweile hat ein Barrel der Referenzsorte Brent diese Marke bereits hinter sich gelassen.

Die infolge des Kriegs der USA gegen den Iran gestiegenen Preise entfernen sich damit wieder von ihrem deutlich niedrigeren Vorkriegsniveau: Als der Iran-Krieg Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begann, lag der Wert im Schnitt noch bei 2,98 Dollar.

Tanken in den USA im Vergleich zu Deutschland

Im Vergleich zu Deutschland ist das Tanken in den USA immer noch günstig. Umgerechnet auf Liter und Euro liegt der aktuelle US-Benzinpreis bei etwa 92 Cent. Nach ADAC-Angaben kostete die Sorte E10 im deutschen Tagesdurchschnitt des Sonntags unterdessen 2,152 Euro pro Liter. Für Diesel mussten Autofahrer 2,177 Euro pro Liter zahlen./ngu/DP/jha

AXC0169 2026-07-20/15:02

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