Aktien Europa: Eher gedämpfte Stimmung - Kriegssorgen und Ölpreisanstieg hemmen
Sorgen vor einer Ausweitung des
Iran-Kriegs und damit zusammenhängend steigende Ölpreise haben zum
Wochenauftakt die europäischen Börsen zunächst gebremst. Der
Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Im Fokus bleibt der Iran-Krieg. Die Streitkräfte der USA und des Irans attackieren sich weiter gegenseitig, sodass die Sorge vor einem noch umfassenderen Krieg wächst. Der mit dem Krieg einhergehende Ölpreisanstieg schürt weiterhin Inflationssorgen. Zuletzt verringerten die Ölpreise gleichwohl ihren Zuwachs. Denn: Der Iran erhielt angesichts der neuen militärischen Eskalation mit den USA eigenen Angaben zufolge Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen. Die USA seien weiter zu Gesprächen mit Teheran bereit, betonte US-Außenminister Marco Rubio.
Im Ölsektor
Schwach waren Reise- und Freizeitwerte
Außerhalb des Euroraums gab der Schweizer SMI
Der Anstieg der Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs sorgte bei Ryanair für einen noch stärkeren Gewinneinbruch als am Markt bereits befürchtet. Um die verunsicherte Kundschaft zu ködern, hätten die Iren ihre Tickets zudem günstiger verkauft, als er erwartet habe, schrieb Analyst Conor Dwyer von der US-Bank Citigroup. Die Ryanair-Papiere sackten in Dublin um 4,3 Prozent ab./ajx/mis
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0101 2026-07-20/10:37
Relevante Links: BNP Banque Nationale de Paris Paribas S.A., Ryanair Holdings plc