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Devisen (Früh) - Euro bei 1,1450 US-Dollar / Kaum Impulse durch wieder aufgeflammten Iran-Krieg

Der Euro hat sich am Freitag kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1450 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte am Donnerstag den Referenzkurs auf 1,1467 (Mittwoch: 1,1406) Dollar festgesetzt.

"Der Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar oberhalb der 21-Tagelinie (1,1417) festsetzen können," schreiben die Experten der Landesbank Helaba in ihrem Morgenkommentar. Dies sei auch damit zu erklären, dass der US-Renditevorteil in letzter Zeit über den gesamten Laufzeitbereich abgeschmolzen sei. Aber von einem "Befreiungsschlag" für den Euro könne aber nicht gesprochen werden.

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg sehen die Experten eine Art Gewöhnungseffekt. "Marktteilnehmer haben sich an dieses Szenario bereits gewöhnt, denn von einer deutlich erhöhten Risikoaversion kann derzeit nicht gesprochen werden", so die Helaba.

Im Datenkalender stehen heute in der Eurozone die endgültigen Verbraucherpreise, und damit richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer eher auf die USA. Hier stehen die Baugenehmigungen, die Industrieproduktion und die Kapazitätsauslastung sowie die Daten zum Uni-Michigan-Verbrauchervertrauen an.

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