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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit weiteren Abgaben erwartet / Schwache Asien-Vorgaben

Am Wiener Aktienmarkt dürfte sich die leichte Kursschwäche der Vortage vor dem Wochenende noch einmal verschärfen. Bankenindikationen sahen den ATX am Freitag rund 50 Minuten vor Handelsbeginn bei 6.373 Punkten und damit 1,3 Prozent unter dem Schlusskurs vom Vortag. Auch das europäische Umfeld wird leichter erwartet.

Sehr schwache Vorgaben lieferten die asiatischen Börsen. Vor allem in Tokio sowie zuvor schon an der US-Technologie-Börse Nasdaq standen einmal mehr vor allem Aktien mit KI-Bezug unter Druck. Nach deren Rally bis in den Juni hinein machen viele Anleger weiter Kasse.

Im Nahen Osten führten die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Die Marktteilnehmer hätten sich jedoch bereits an das Szenario eines gescheiterten Friedensabkommens gewöhnt, schreiben die Marktbeobachter der Helaba. Von einer deutlich erhöhten Risikoaversion könne derzeit nicht gesprochen werden.

Mit Blick auf Unternehmensnachrichten hob Frequentis seinen Umsatzausblick an. Seinen Margenausblick hielt der Technologiekonzern aufrecht. Die Analysten der Erste Group bewerteten die Neuigkeit als positiv und verwiesen auf die typischerweise konservative Guidance des Unternehmens.

Am Donnerstag hatte der ATX um 0,18 Prozent schwächer bei 6.459,67 Punkten geschlossen.

Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:

Zumtobel        +7,82% 4,00 Euro 
RHI Magnesita   +5,34% 35,50 Euro
Pierer Mobility +4,06% 20,75 Euro

Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:

FACC              -3,78% 16,28 Euro 
AT&S              -3,00% 174,60 Euro
Kapsch TrafficCom -2,26% 5,18 Euro  

spa/rst

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