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Prien: Kinder in digitaler Welt nicht abschotten

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) begrüßt die Vorschläge von EU-Experten in der Debatte um ein Social-Media-Verbot und spricht sich für einen differenzierten Ansatz aus. "Man muss zur Kenntnis nehmen, dass Kinder und Jugendliche heute in einer digitalen Welt leben und dass man sie davon auch nicht völlig abschotten kann und sollte", sagte Prien der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Der Vorschlag der EU-Experten werde dem Anliegen, Schutz, Befähigung und Teilhabe zu realisieren, gerecht.

Expertinnen und Experten im Auftrag der EU-Kommission empfehlen, den Zugang zu Social Media für Kinder unter 13 Jahren zu beschränken. Bis zu diesem Alter sollte die Nutzung nur zeitlich begrenzt unter Aufsicht der Eltern oder in pädagogischem Kontext möglich sein, so die Anfang der Woche präsentierten Empfehlungen. Die Fachleute hatten sich explizit gegen ein klares Verbot ausgesprochen, da dies das falsche Signal sende.

Familienministerin Prien war am Donnerstag zu Gesprächen in Brüssel und befürwortet dort eine EU-weite Lösung. Nationale Alleingänge seien bei der Regulierung großer Plattformen nur begrenzt möglich, hatte sie zuvor mitgeteilt. Mit einem verbindlichen EU-Vorschlag wird nach dem Sommer gerechnet./tre/DP/zb

 ISIN  US02079K3059  US30303M1027  US02079K1079

AXC0029 2026-07-17/06:13

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