APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wirtschaftswachstum bis 2030 pro Jahr nur bei einem Prozent
Wien - Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat am Donnerstag seine neueste Mittelfristprognose bis ins Jahr 2030 präsentiert. Per anno ist demnach lediglich mit einem Wirtschaftswachstum von durchschnittlich einem Prozent zu rechnen. Die Prognose ist wegen der volatilen Weltlage zudem mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Immerhin dürfte der Bau die Rezession hinter sich lassen und auch die Exporte sollten nach Rückgängen wieder anziehen. Die Inflation dürfte auch sinken.
USA erhöhen mit neuen Angriffen und Drohungen Druck auf Iran
Teheran/Washington - Nach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran scheint eine diplomatische Lösung erneut in weite Ferne gerückt zu sein. Das US-Militär startete am Mittwoch gleich zwei Angriffswellen und attackierte zudem ein Schiff, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstoßen haben soll. US-Präsident Donald Trump drohte erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, ehe er wenig später versöhnliche Töne anschlug. Der Iran warnte vor massiven Gegenschlägen.
Neuer ukrainischer Ministerpräsident Korezkyj bestätigt
Kiew (Kyjiw) - In der Ukraine hat das Parlament den neuen Ministerpräsidenten Serhij Korezkyj bestätigt. Für die Ernennung stimmte eine deutliche Mehrheit von 289 Abgeordneten. 226 waren notwendig gewesen. Korezkyj leitete bisher den staatlichen Energiekonzern Naftogaz. Eine der wichtigsten Aufgaben des 48-Jährigen besteht in der Vorbereitung des Landes auf den nächsten Kriegswinter.
Vorübergehender Tsunami-Alarm nach Erdbeben in Neuseeland
Wellington - Neuseelands Südinsel ist am Donnerstag von einem Erdbeben erschüttert worden. Nach dem Beben der Stärke 5,9 haben die Behörden zunächst einen Tsunami-Alarm ausgerufen, ihn dann aber wieder aufgehoben. Zunächst erklärte die Nationale Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag, die Menschen sollten sich "sofort" in höher gelegene Gebiete begeben oder "so weit ins Landesinnere wie möglich". Kurz darauf informierte die Behörde über "eine Herabstufung der Warnung".
EU-Kommissar Brunner: "Binnengrenzkontrollen abschaffen"
Brüssel - EU-Migrationskommissar Magnus Brunner hat Länder wie Österreich und Deutschland aufgerufen, ihre Grenzkontrollen im Schengenraum zu beenden. "Es ist nun an der Zeit, die Kontrollen an den Binnengrenzen abzuschaffen", sagte Brunner in einem Interview mit dem European Newsroom (ENR) in Brüssel, dem auch die APA angehört. Die EU-Außengrenzen seien durch den Pakt für Migration und Asyl nunmehr besser geschützt, weil die Verfahren an den Außengrenzen stattfinden.
Löscharbeiten nach Waldbrand in Tirol dauerten an
Wildermieming - Die Nachlöscharbeiten nach dem Dienstagvormittag vermutlich wegen eines Blitzschlags ausgebrochenen größeren Waldbrandes oberhalb von Wildermieming in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) haben auch am Donnerstag weiterhin angedauert. Man sei weiter "den ganzen Tag damit beschäftigt, Glutnester zu bekämpfen", sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Thomas Reiner am Donnerstag zur APA. Es gebe zwar "Hoffnung", dass am Abend dann "Brand aus" gegeben werden könne, Gewissheit aber nicht.
Teil des Gerichtsgebäudes in Bozen stürzt ein
Bozen/Innsbruck - Mindestens ein Viertel des Gerichtsgebäudes in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen ist Donnerstagfrüh plötzlich eingestürzt. Im Bereich hinter den Säulengängen des Landesgerichts klaffte ein Loch, Steine und Gebäudeteile lagen am Platz, berichteten Südtiroler Medien. Laut Berufsfeuerwehr Bozen fiel der mittlere Gebäudeteil mit Verhandlungssälen in sich zusammen. Unter den Trümmern befand sich bisherigen Informationen zufolge niemand.
Über 500 tote Flüchtlinge vor Myanmar befürchtet
Genf/Naypyidaw - In Südostasien werden bei zwei möglichen Flüchtlingskatastrophen mehr als 500 Menschen vermisst. Zwei Boote, die nach Angaben von Angehörigen von der Küste Myanmars in den Golf von Bengalen abgelegt haben, würden vermisst, berichten die UN-Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR). "Es gibt bisher keine Berichte über Überlebende", sagte ein IOM-Sprecher.
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red