Stellantis steigert Neuzulassungen in Österreich deutlich / 1,37 Millionen Fahrzeuge in der EU30 heuer im ersten Halbjahr abgesetzt - Ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - In Österreich waren es mit 31 Prozent wesentlich mehr
Der italienisch-französische Autokonzern Stellantis hat im ersten Halbjahr 2026 in den EU-Märkten plus Großbritannien, Norwegen und der Schweiz 1,37 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen - ein Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil des Konzerns lag damit bei 16,7 Prozent, wie der Konzern mitteilte. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Österreich: Hier legten die Neuzulassungen um 31 Prozent zu.
Damit zählte der österreichische Markt zu den dynamischsten Wachstumstreibern des Konzerns in Europa. Zuwächse verzeichnete Stellantis auch in Deutschland (+7,3 Prozent), Großbritannien (+4,7 Prozent), Italien (+4,5 Prozent), den Beneluxstaaten (+1,5 Prozent), Spanien (+0,8 Prozent), Polen (+10,1 Prozent) und Portugal (+5,2 Prozent).
Nutzfahrzeugsparte Stellantis Pro One wächst
Unter Einbeziehung der Ergebnisse der chinesischen Elektromarke Leapmotor stiegen die Zulassungen des Konzerns in der EU30 sogar um 7,3 Prozent. Der Marktanteil erhöhte sich dadurch auf 17,4 Prozent, ein Plus von 0,3 Prozentpunkten. Die Nutzfahrzeugsparte Stellantis Pro One behauptete den Angaben zufolge ihre Spitzenposition im europäischen Markt für leichte Nutzfahrzeuge mit einem Anteil von 28,7 Prozent. Zudem sei der Konzern im Segment der Hybridfahrzeuge mit einem Marktanteil von 17,3 Prozent führend gewesen.
"Im ersten Halbjahr 2026 haben wir den positiven Trend bestätigt, den Stellantis bereits gegen Ende des vergangenen Jahres gezeigt hat", sagte Emanuele Cappellano, operativer Leiter für die Region Enlarged Europe. Die Neuzulassungen in den Klein- und Kompaktwagensegmenten seien im Vergleich zum Vorjahr um 67.000 Fahrzeuge gestiegen, unter Einbeziehung von Leapmotor sogar um 93.000 Einheiten.
mit/kre/fcma
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