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Deutschland und Frankreich verstärken Ostflanke der Nato

Die deutsch-französische Brigade soll den Schutz an der Ostflanke der Nato verstärken. Der Verband wurde dazu dem regionalen Hauptquartier des Bündnisses im polnischen Stettin (HQ MNC NE) zugeordnet, wie das Heer mitteilte. Es werde nun umfassende Schulungen, Übungen und Planungen geben, sagte dessen Inspekteur, Generalleutnant Christian Freuding, in Müllheim in Baden-Württemberg, wo der Stab des Verbandes seinen Sitz hat.

"Unter dem Multinationalen Korps Nordost wird die deutsch-französische Brigade noch direkter als bisher zur glaubwürdigen Abschreckung der Nato und - falls erforderlich - zu einer entschlossenen Verteidigung beitragen", sagte Freuding.

Der Verband erhält zudem einen Auftrag für den rückwärtigen Raum des Multinationalen Korps Nordost, das von Stettin aus geführt wird. In einem Dokument wurde dazu die grundlegende Einsatzfähigkeit der deutsch-französischen Brigade als vielseitig einsetzbare Task Force im Hinterland erklärt.

Die deutsch-französischen Brigade gehören etwa 5.500 Männer und Frauen beider Staaten an, die in sechs Kasernen auf beiden Seiten der Grenze stationiert sind. Der Verband wurde 1989 aufgestellt und gilt als ein Kernstück der militärischen Zusammenarbeit beider Staaten./cn/DP/mis

AXC0106 2026-07-16/10:00

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