APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur
Washington - US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er dem US-Sender Fox News. Die USA flogen eine neue Welle von Luftangriffen auf iranische Verteidigungssysteme sowie Lager- und Startplätze für Marschflugkörper. Die Luftschläge hätten um 12.00 Uhr MESZ begonnen, teilte das US-Militär am Mittwoch mit.
Deutlich mehr Anmeldungen für Sommerschule
Wien - Für die Sommerschule in den beiden letzten Ferienwochen, die für Kinder in Deutschförderklassen heuer erstmals verpflichtend ist, haben sich rund 58.600 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Davon sind laut Zahlen des Bildungsministeriums rund 42.800 freiwillig dabei, 15.700 sind dazu verpflichtet. Zum Vergleich: Im Vorjahr nahmen 41.100 Kinder und Jugendliche teil.
Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in Ostukraine
Kiew (Kyjiw)/Moskau - Durch russischen Beschuss sind am Mittwoch im ostukrainischen Gebiet Donezk nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Acht weitere Menschen seien bei Angriffen unter anderem mit ferngesteuerten Drohnen verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Den Angaben nach waren die Siedlung Jasna Poljana und die nahe Stadt Kramatorsk Angriffsziele. Kramatorsk ist nur etwa zwölf Kilometer von der Frontlinie entfernt.
EU und Ukraine schließen Drohnen-Deal
Kiew (Kyjiw)/Brüssel - Vor dem Hintergrund weiterer massiver ukrainischer Angriffe auf russische Schiffe und andere Ziele schließen die EU und Kiew eine neue Partnerschaft zur gemeinsamen Produktion von Drohnen. Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch bei einem Besuch in Kiew ankündigte, geht es darum, Stärken miteinander zu verbinden. Das Wissen, das die Ukraine über den Einsatz von Drohnen- und Drohnenabwehrsystemen erworben habe, sei wahrhaft einzigartig, sagte sie.
Suchaktion in Tirol - Polizeischülerin stürzt in Wasserfall
Umhausen - Eine großangelegte Suchaktion nach einer 34-jährigen Polizeischülerin ist seit dem frühen Mittwochnachmittag in Umhausen im Tiroler Ötztal (Bezirk Imst) im Gang gewesen. Die junge Frau war im Zuge einer Alpinausbildung beim "Stuibenfall"-Klettersteig aus unbekannter Ursache offenbar in den gleichnamigen Wasserfall gestürzt, berichtete die Exekutive. Der Unfall dürfte bei der Überquerung der Seilbrücke über den Wasserfall passiert sein.
Glutnester-Bekämpfung nach Waldbrand in Tirol dauert an
Wildermieming/Breitenbach/Matrei in Osttirol - Der Dienstagmittag vermutlich wegen eines Blitzschlags ausgebrochene größere Waldbrand oberhalb von Wildermieming in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) hat auch am Mittwoch viele Einsatzkräfte auf Trab gehalten. Das Feuer selbst war bereits gelöscht worden, doch war man noch dabei, Glutnester auf der betroffenen Fläche umzugraben und gezielt zu beseitigen, sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Thomas Reiner zur APA am frühen Abend. Die Arbeiten würden am Donnerstag fortgesetzt.
SpaceX-Aktie unter Ausgabepreis gefallen
USA/Hawthorne - Die Aktie von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX ist rund einen Monat nach ihrem gefeierten Börsendebüt unter den Ausgabepreis gefallen. Das Papier notierte im US-Handel Mittwoch gegen Mittag New Yorker Zeit bei rund 133 Dollar (knapp 117 Euro). Den Ausgabepreis hatte das Unternehmen im Juni auf 135 Dollar festgesetzt. Zwischenzeitlich war der Kurs angetrieben unter anderem von Käufen von Privatanlegern bis auf 225 Dollar gestiegen. Dann setzte die Talfahrt ein.
Rückkehrzentren sollen bis Jahresende fixiert sein
Berlin - "Unser klares Ziel ist: Wir wollen wieder Herr im eigenen Haus sein", sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) nach dem Gespräch mit seinem deutschen Kollegen Alexander Dobrindt (CSU) am Mittwoch in Berlin. Beide Minister wähnen sich dabei auf bestem Wege und sehen sich als Antreiber in der EU. Priorität haben den Ministern zufolge die Rückkehrzentren. Zur Zeit gebe es Gespräche mit potenziellen Partnerländern außerhalb der EU, die bereit seien, ein "Return Hub" einzurichten.
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red