Aktien Wien Schluss: Leitindex ATX verliert 0,52 Prozent
Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch schwächer aus
dem Handel verabschiedet. Der ATX
Am österreichischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr
dünne Meldungslage vor. Von Analystenseite meldete sich die Wiener
Privatbank mit einer bestätigten "Verkaufen"-Empfehlung für die
Voestalpine
Bei den schwer gewichteten Bankenwerten herrschten überwiegend
negative Vorzeichen vor. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank
International
Deutlich tiefer präsentierten sich die Aktien von
Versicherungskonzernen. Die Papiere der Vienna Insurance Group (VIG)
Unter den weiteren Schwergewichten steigerten sich Wienerberger
Ins Blickfeld rückte auch eine Konjunktureinschätzung. Das fehlende Vertrauen in ein stabiles Abkommen zwischen den USA und dem Iran hat die Konjunkturstimmung in Österreich wieder eingetrübt. Der Unicredit Bank Austria Konjunkturindikator fiel im Juni auf minus 1,8 Punkte (Mai: minus 1,4). Die Stimmung in der Industrie und im Dienstleistungssektor habe sich verschlechtert, weniger Pessimismus gebe es am Bau, hieß es in einer Mitteilung der Bank Austria.
Im zweiten Quartal 2026 dürfte die österreichische Wirtschaft stagniert sein. "Dennoch dürfte das BIP in Österreich im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent im Jahresvergleich zugelegt haben", wird UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer zitiert./ste/mik/APA/men
ISIN AT0000999982
AXC0282 2026-07-15/18:17
Relevante Links: Vienna Insurance Group AG, Raiffeisen Bank International AG, VERBUND AG, voestalpine AG, Erste Group Bank AG, Wienerberger AG, BAWAG Group AG, UNIQA Insurance Group AG