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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 14.07.2026 - 17.00 Uhr

ROUNDUP/USA: Inflationsrate sinkt stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Inflation in den USA ist im Juni stärker gesunken als erwartet. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,5 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Mai hatte die Inflationsrate noch bei 4,2 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang der Rate auf 3,8 Prozent gerechnet.

US-Notenbankchef Warsh: Wir werden erhöhte Inflation nicht tolerieren

WASHINGTON - Die US-Notenbank wird laut ihrem Vorsitzenden Kevin Warsh keine erhöhte Inflation akzeptierten. "Die Mitglieder unseres Ausschusses tolerieren keine anhaltend hohe Inflation", sagte Warsh laut einer vorab veröffentlichten Rede, die er am Dienstag vor dem US-Repräsentantenhaus halten wird. "Wir sind uns einig in unserem entschlossenen Engagement für die Wiederherstellung der Preisstabilität." Er wiederholte so bereits zuvor gemachte Aussagen.

Zölle: US-Regierung zahlt gut 81 Milliarden US-Dollar zurück

WASHINGTON - Nach dem wegweisenden Urteil des Supreme Courts hat die US-Regierung unter Präsident Donald Trump Milliarden an Zöllen wieder zurückgezahlt. Insgesamt wurden von Oktober 2025 bis Ende Juni rund 81,3 Milliarden US-Dollar (knapp 72,9 Mrd Euro) erstattet, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorgeht. Im Vergleichszeitraum des vorigen Jahres lag die Summe noch bei knapp 5,3 Milliarden Dollar.

Abgeordnete im Iran fordern Rache

TEHERAN - Eine große Mehrheit des iranischen Parlaments hat "Blutrache" für den im Krieg getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gefordert. Bei ihrer ersten Sitzung in Präsenz mehr als vier Monate nach Kriegsbeginn forderten mehr als 180 der 290 Abgeordneten Vergeltung, wie die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine Stellungnahme der Politiker berichtete.

ROUNDUP 2: Sparsame Kunden, viele Sorgen: Einzelhandel in der Krise

BERLIN - Die Kunden halten ihr Geld zusammen. Für den deutschen Einzelhandel ist das derzeit das größte Problem. 79 Prozent der Händler nennen die Kaufzurückhaltung als drängendste Herausforderung, wie eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter 600 Unternehmen zeigt. Die Sparquote sei hoch, weil die Kunden nicht an die Zukunft glaubten, sagt HDE-Präsident Alexander von Preen.

ROUNDUP 2: Pflege im Heim noch teurer - Hilft die Reform?

BERLIN - Die Pflege im Heim wird für Bewohnerinnen und Bewohner wegen selbst zu bezahlender Anteile immer teurer. Mit Stand 1. Juli waren im ersten Jahr im Heim im bundesweiten Schnitt 3.364 Euro im Monat aus eigener Tasche fällig - monatlich 119 Euro mehr als zu Jahresbeginn und 256 Euro mehr als zum 1. Juli 2025, wie eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen ergab. Die Koalition arbeitet gerade an einer Pflegereform. Patientenvertreter warnten davor, Entlastungen bei den Eigenanteilen dabei sogar noch abzuschwächen.

EU treibt Beitrittsverhandlungen mit Ukraine voran

BRÜSSEL - Die EU treibt die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine voran. Bei einem Treffen von Vertretern beider Seiten wurden in Brüssel Gespräche zum Themenbereich Außenbeziehungen aufgenommen, wie die derzeitige irische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. In ihnen geht es zum Beispiel um die Handelspolitik sowie die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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AXC0217 2026-07-14/17:05

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