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Bulgarien nicht bei 'Koalition der Willigen' für die Ukraine

Der EU- und Nato-Mitgliedstaat Bulgarien hat eine Teilnahme an der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine abgelehnt. "Der Platz von Bulgarien ist nicht dort", sagte der neue bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew in Paris einem Bericht des Bulgarischen Nationalen Fernsehens BNT zufolge. Bulgarien nehme nicht an einer Koalition teil, die auf eine Fortsetzung der finanziellen und militärischen Hilfe für die Ukraine bestehe, erläuterte Radew. Er habe eine Einladung von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron zur Beteiligung an einer "Koalition der Willigen" erhalten, hielte sich aber in Paris anlässlich des französischen Nationalfeiertags auf.

Radew: Keine militärische Lösung für die Ukraine

Zum Ukrainekrieg sagte der frühere Kampfjetpilot und Chef der bulgarischen Luftstreitkräfte Radew: "Die Lösung dieses Konflikts ist nicht in seiner Verlängerung mit militärischen Mitteln, sondern in einer starken diplomatischen Mission, die ein Ende der Eskalation setzt."

Der bulgarische Ex-Präsident Radew ist Regierungschef seines Landes seit Mai 2026. Im Gegensatz zu früheren Regierungen in Sofia hatte er sich als Staatschef für eine diplomatische Lösung des Ukrainekriegs eingesetzt. Russland begann seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022./el/DP/mis

AXC0148 2026-07-14/13:45

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