Aktien Europa: Verluste - Ericsson unter Druck
Die europäischen Börsen haben am Dienstag nachgegeben. Damit reagierten sie auf die angespannte Lage in der Golfregion und die weiter gestiegenen Ölpreise. "Die Straße von Hormus bleibt der Taktgeber für Ölpreis, Inflation und Börsen", fasste Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robo Markets die Lage zusammen "Steigende Ölpreise, höhere Anleiherenditen und wachsende Unsicherheit sorgen für Gegenwind."
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Zur Vorsicht am Markt trug die anlaufende US-Berichtssaison bei. Gleich mehrere großen Namen aus der Bankbranche legen Zahlen zum abgelaufenen Quartal vor. Zudem gibt es US-Inflationsdaten. Sie könnten Hinweise auf die weitere US-Geldpolitik liefern.
Die Verluste zogen sich durch die meisten Branchen. Telekomwerte
litten dabei unter den Abgaben von Ericsson
Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren
EssilorLuxottica
Zu den Gewinnern zählten dank der hohen Ölpreise dagegen die Aktien
der Ölkonzerne. Noch stärker ging es mit den Stahlwerten nach oben,
die damit ihre jüngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut
von protektionistischen Maßnahmen der Europäischen Union (EU) für
Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU.
ArcelorMittal
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 CH0009980894
AXC0124 2026-07-14/12:01
Relevante Links: ArcelorMittal S.A., EssilorLuxottica SA, Ericsson, Nokia Corp., Meta Platforms Inc.