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Devisen (Früh) - Euro wenig bewegt bei 1,1389 US-Dollar / Nahost-Konflikt stützt US-Dollar - Impulse von US-Großhandelspreisen am Nachmittag erwartet

Der Euro hat sich am Dienstag im Frühhandel kaum bewegt gezeigt. Die Gemeinschaftswährung hielt kurz nach 9 Uhr bei 1,1389 US-Dollar nach 1,1387 Dollar am Vorabend. Gestützt wird der als sichere Währung in Krisenzeiten geltende Dollar derzeit von der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg.

Nach neuen US-Angriffen auf den Iran kündigte US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe an, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Zugleich drohte er, dass die USA fortan für die sichere Fahrt durch die Straße von Hormuz Einnahmen von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut angegriffen, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren.

Impulse für den Devisenhandel könnte am Nachmittag die Veröffentlichung von Daten zu den US-Großhandelspreisen bringen. "Bei diesen wirkt die zwischenzeitliche Entspannung am Persischen Golf deutlich entlastend", schreiben die Analysten der Helaba in ihrem Tagesausblick. So haben die US-Benzinpreise von über 4,50 Dollar je Gallone Mitte Mai auf unter 4,00 Dollar Mitte Juni nachgegeben. Die Entlastung an den Tankstellen dürfte auch den Verbraucherpreisindex nach unten drücken, erwarten die Experten.

mik/prtas

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