Aktien Frankfurt Ausblick: Ölpreisanstieg drückt Dax ins Minus
Für den noch zu Wochenbeginn robusten Dax
Dass der Preis für die wichtige Rohölsorte Brent auf den höchsten Stand seit einem Monat gestiegen ist, belastete die Stimmung. Verantwortlich dafür war die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Wiederaufnahme der Seeblockade gegen iranische Häfen ansteuernde Schiffe. Zudem erklärte Trump, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge von Hormus aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchten.
Die Finanzmärkte seien zuletzt von der Einschätzung "fragiler Arbeitsbeziehungen" zwischen den USA und dem Iran zu einer "heiklen Konfrontation mit wenig Aussichten auf einen Kompromiss" umgeschwenkt, kommentierte Marktexperte Stephen Innes. Der Ölpreis preise folglich eine geopolitische Risikoprämie ein.
Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank befürchtet, dass der sich abzeichnende Rutsch des Dax unter die 25.000-Punkte-Marke die Korrektur noch beschleunigen könnte. Angesichts der jüngsten Signale der US-Notenbank, dass eine Zinsanhebung notwendig sein könnte, um die latenten Inflationsrisiken einzudämmen, dürften die US-Verbraucherpreise am Nachmittag viel Aufmerksamkeit finden.
Am deutschen Markt steht zunächst aber eine Reihe von
Unternehmenszahlen im Fokus. Der Pharmawirkstoff-Entwickler Evotec
Dass Vossloh
Derweil blickt das Medizintechnik-Unternehmen Drägerwerk
Die VW
Die Aktien des Stahlkonzerns Salzgitter profitierten von einer Empfehlung des Analysehauses Jefferies. Der Konzern sei einer der größten Profiteure steigender Volumina und Preise im Zuge der Protektionsmaßnahmen für die europäische Stahlbranche, schrieb Cole Hathorn am Montag./gl/mis
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0064 2026-07-14/08:23
Relevante Links: Drägerwerk AG & Co. KGaA, TRATON SE, Volkswagen AG, Vossloh AG, Evotec SE