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Wiener Börse - ATX fällt um 0,32 Prozent / Halbleiterbranche unter Druck - Spannungen zwischen USA und Iran verschärfen sich

Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Montag mit Verlusten aus dem Handel verabschiedet. Nach negativen Vorgaben aus Asien gerieten auch in Europa die Halbleiteraktien unter Druck. Zudem verschärften sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran deutlich, was auch zu gestiegenen Ölpreisen führte. Der heimische Leitindex ATX schloss zum Wochenauftakt bei minus 0,32 Prozent und 6.464,30 Punkten. Der ATX Prime gab um 0,31 Prozent auf 3.179,31 Zähler nach.

In der Nacht auf Montag beschossen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben Dutzende Ziele im Iran. Die iranischen Revolutionsgarden griffen ihrerseits US-Militärziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und im Oman an. Zudem kündigte US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe an, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern soll ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Die USA würden auch für die sichere Durchfahrt der Meerenge aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen.

Die Ölpreise reagierten mit einem deutlichen Anstieg. Das schürt erneut Inflationserwartungen. Die Zinserhöhungsspekulationen nehmen wieder zu.

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