APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
US-Angriffe nach iranischem Beschuss in Hormuz-Straße
Washington - Die Lage in der umkämpften Straße von Hormuz ist in der Nacht auf Sonntag eskaliert. Nach dem Beschuss des Containerschiffes "GFS Galaxy" hat das US-Militär den Iran angegriffen. "Ein ziviles Besatzungsmitglied wird vermisst und das Schiff kann die Fahrt wegen eines Feuers an Bord und erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht fortsetzen", teilte das US-Zentralkommando Centcom auf X mit. Die Angriffe erfolgten auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump, heißt es weiter.
NEOS: Dengler beklagt nach Partei-Aus "autoritäre" Führung
Wien - NEOS-Mitbegründer Veit Dengler hat nach seinem Ausschluss aus dem pinken Parlamentsklub und der Partei vom Freitag eine "autoritäre" Führung der NEOS beklagt. Diese gehe von Parteichefin Beate Meinl-Reisinger aus, erklärte Dengler am Samstag im Ö1-"Mittagsjournal". Klubchef Yannick Shetty sprach hingegen von einem "Vertrauensbruch" Denglers, der Ausschluss sei daher alternativlos gewesen.
Greenpeace und Samariterbund fordern besseren Hitzeschutz
Wien - Anlässlich des Gedenktags für die Opfer der Klimakrise am 15. Juli schlagen die Umweltschutzorganisation Greenpeace und der Samariterbund Alarm. Die Folgen der Erderhitzung seien auch in Österreich deutlich spürbar, teilten sie mit. Hitzewellen würden zunehmen, länger dauern und die Gesundheit der Menschen gefährden. Laut dem Hitze-Mortalitätsmonitoring der AGES sind im Sommer des Vorjahres 449 Menschen an Hitze in Österreich gestorben, hieß es in der Mitteilung.
Volkswagen-Chef will Fabrikschließungen vermeiden
Wolfsburg - Im Ringen um die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze bei Volkswagen will Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Fabrikschließungen vermeiden. "Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen", sagte Blume der "Bild am Sonntag" laut Vorausmeldung. Vier Werke in Deutschland gelten als gefährdet. Blume sagte, dass Einsparungen in deutschen Standorten schon Wirkung zeigten, und die Fabrikkosten allein im Vorjahr "um durchschnittlich 20 Prozent" gesunken seien.
Mehr als 4.300 Erdbebentote in Venezuela
Caracas - Gut zwei Wochen nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 4.300 gestiegen. Seit der Katastrophe am 24. Juni seien 4.333 Todesopfer gezählt worden, sagte Parlamentspräsident Jorge Rodríguez, der Bruder von Übergangspräsidenten Delcy Rodríguez, am Samstag bei einer Pressekonferenz. Am Vortag hatte er noch 4.118 Tote als neue Opferbilanz verkündet. Tausende Menschen werden noch vermisst.
Zwei Millionen Menschen in China wegen Taifun evakuiert
Peking/Taipeh - In China haben die Behörden wegen des Taifuns "Bavi" fast zwei Millionen Menschen in Sicherheit gebracht. Der Sturm traf am späten Samstagabend (Ortszeit) in der ostchinesischen Küstenstadt Taizhou auf Land. Er erreichte dem Nationalen Meteorologischen Zentrum zufolge Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde. Der Sturm schwächt sich zwar auf seinem Weg über kühlere Gewässer ab, die Behörde warnte jedoch vor extremen Regenfällen.
Waldbrand in Osttirol gelöscht
Virgen - Ein Freitagnachmittag im Osttiroler Virgen ausgebrochener Waldbrand, der einen Feuerwehr-Großeinsatz auslöste, ist am Samstag endgültig unter Kontrolle gebracht und gelöscht worden. Die Flammen waren auf einer Fläche von zehn bis zwölf Hektar abgeholztem Waldgebiet bekämpft worden. Bis Samstagfrüh wurde das Feuer eingedämmt, den Tag über dauerten die Nachlöscharbeiten an. Auch am Sonntag werde man noch im Einsatz sein, sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Harald Draxl zur APA.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red