Devisen (Früh) - Euro bei 1,1444 US-Dollar fester / Zunächst keine Impulse durch Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich
Der Euro hat am Freitag mit einem kleinen Plus an seine Vortagesgewinne zum US-Dollar angeknüpft. Insgesamt halten sich die Bewegungen aber weiterhin in Grenzen. In der Früh legte die europäische Gemeinschaftswährung um 0,1 Prozent auf 1,1444 Dollar zu. Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich lieferten zunächst keine Impulse. So brachten die zweiten Schätzungen für die Entwicklung der Verbraucherpreise im Juni keine Überraschungen.
Im Blick behalten die Akteure an den Finanzmärkten die Ölpreise, die im Wochenverlauf wegen der abermaligen Eskalation im Iran-Krieg zugelegt hatten. Am Freitag waren die Ölpreise zuletzt indes kaum noch verändert. So gibt es Hoffnung, dass der Krieg zwischen den USA und dem Iran doch nicht zu einer erneuten Schließung der Straße von Hormuz führen wird, die ein Nadelöhr des globalen Ölhandels ist.
So liefen die technischen Gespräche mit dem Iran weiter, sagte ein US-Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. Katar, Pakistan und andere regionale Vermittler bemühen sich nach Informationen des US-Nachrichtenportals "Axios" darum, die Spannungen abzubauen und die Verhandlungen über ein Atomabkommen wiederzubeleben.
In den vergangenen Tagen hatte das US-Militär mehrere Angriffswellen gegen Ziele im Iran geflogen. Begründet wurde dies mit Attacken auf Handelsschiffe in der Straße von Hormuz, für die die USA Teheran verantwortlich machten. Der Iran reagierte mit eigenen Angriffen. Dabei gerieten auch Kuwait, Bahrain und Jordanien, die wichtige US-Militärbasen beherbergen, wieder unter Beschuss.
rst/prtas
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