Wiener Börse 1 - ATX verliert 1,7 Prozent / Naher Osten rückt wieder in den Fokus - AT&S kehren zurück ins Plus
Die Wiener Börse hat den Handelstag am Mittwoch mit Verlusten beendet. Dominierten am Vormittag an den Märkten noch die Gewinnmitnahmen bei KI-Werten, hat sich mittlerweile der Konflikt USA gegen den Iran in den Mittelpunkt gespielt. Der Leitindex ATX schloss den Tag mit Abschlägen von 1,72 Prozent auf 6.376,56 Punkte ab. Der breiter aufgestellte ATX Prime baute 1,69 Prozent auf 3.137,50 Zähler ab. Auch die wichtigsten Börsen Europas lagen in der Verlustzone.
Die Schwäche der Technologiewerte bremste heute die europäischen Aktienmärkte weiterhin. Mittlerweile hat der Konflikt zwischen USA und dem Iran die Themenhoheit gewonnen. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran heute mit einem massiven Militärschlag. Der Iran wiederum warf den USA vor, das Abkommen gebrochen zu haben und verwies auf die Militärschläge, neue Ölsanktionen und israelische Angriffe auf den Libanon. Im Windschatten dieses Konflikts sind die Ölpreise wieder in die Höhe gegangen.
In Österreich haben sich AT&S von ihrem Tief erholt und mit 4,6 Prozent ins Plus gedreht. Von dem Ölpreisanstieg profitieren die heimischen Energiewerte, die heute mehrheitlich in die Höhe zogen.
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