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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX erneut mit Abschlägen / ATX mit minus 1,4 Prozent - Schwache Technologiewerte drücken auf die Stimmung - Iran-Krieg könnte wieder ein Aufreger werden

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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwochvormittag nicht von seiner Vortagesschwäche erholt und zeigt sich weiter mit Abgaben. Der Leitindex ATX notierte rund eine Stunde nach Handelsstart mit minus 1,38 Prozent bei 6.399,64 Punkten. Ähnlich tendierte der weiter gefasste ATX Prime, der 1,38 Prozent auf 3.146,85 Einheiten verlor. An den europäischen Börsen war ein ähnliches Bild zu beobachten.

Die Schwäche der Technologiewerte bremst die europäischen Aktienmärkte insgesamt. Der südkoreanische Leitindex Kospi, zuletzt Sinnbild der KI-Rally, hat am Mittwoch abermals unter Gewinnmitnahmen durch Investoren bei zuvor stark gelaufenen KI-Werten gelitten. Wieder mehr zum Thema könnte der Iran-Krieg werden - mit den damit korrelierenden Ölpreisen. Nach den jüngsten Attacken auf mehrere Tanker in der Straße von Hormuz hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Zudem wurden die Sanktionen gegen iranisches Öl wieder in Kraft gesetzt.

International stehen heute keine relevanten Datenveröffentlichungen auf dem Zettel. "Die Marktteilnehmer werden sich einzig auf Reden europäischer Notenbanker oder auf das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank konzentrieren müssen", schreiben dazu Analysten der Helaba.

In Österreich zeichnet sich vorerst ein ruhiger Tag ab. Der steirische Halbleiterhersteller AT&S konnte den jüngsten Abwärtstrend stoppen. Nachdem AT&S gestern mit über zehn Prozent aus dem Tag gingen, drehten sie heute auf plus 0,9 Prozent.

Der wieder anziehende Ölpreis zog auch Österreichs Energiewerte nach oben. Topwert im ATX waren dementsprechend OMV, die 2,1 Prozent aufbauten. Verbund und SBO gewannen 1,1 Prozent bzw. 0,3 Prozent.

Die im ATX schwer gewichteten Bankaktien tendierten schwach. BAWAG lagen bei minus 0,6 Prozent, Raiffeisen Bank International (RBI) bei minus 1,7 Prozent und Erste Group bei minus 2,9 Prozent.

Agrana fanden sich bis jetzt 2,1 Prozent tiefer. Die Aktie wird heute allerdings ex-Dividende gehandelt.

moe/ger

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